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Paris - 09.02.2008 - Teil 1

Den Einstieg in meinen neuen Blog soll der Bericht über meine Paris-Fahrt letzten Samstag darstellen.

Also:

Los ging es zu früher Stunde im Wuppertaler Hauptbahnhof. Nach dem ich bereits den ersten Kaffee in mich hineingeschüttet hatte, fuhr um 06:14 Uhr ICE 501 in Richtung Köln ab.
06:14 Uhr? Ja, verdammt früh. Nicht nur für einen Samstag. Aber das frühe Aufstehen sollte sich lohnen!

Gegen sieben Uhr erreichte ich Köln Hbf und wenig später saß ich im Thalys 9416 auf die Abfahrt in Richtung Paris. Um 07:14 Uhr, als sich gerade ein erster Hauch von Morgenrot über dem Rhein ausbreitete, ging es los. Und wenige Augenblicke später wurde mir bewusst, warum es eine gute Idee war, ob des niedrigen Preises doch die 1. Klasse zu wählen. Es gab nämlich erstmal Frühstück:


Okay, es sieht auf dem Bild größer aus, als es war, aber es hat gereicht, um mich auf der ersten Etappe bis Aachen zu beschäftigen. Und wer mein Esstempo kennt, wird das zu würdigen wissen. So rollte ich also durch den erwachenden Tag dahin und ließ es mir gut gehen. Kurz vor der belgischen Grenze wird noch einmal Kaffee ausgeschenkt und ich greife zu einer der ausliegenden Zeitungen.

So ruht dann die FAZ - nicht nur der Sportteil - vor meiner ansonsten sonnenbeschienenen Nase, während der Zug durch Belgien rollt. Und seien wir mal ehrlich, Belgien ist irgendwie ein Land, bei dem sich rausgucken nicht lohnt. Alles wirkt irgendwie trostlos und dreckig. Ich mag dieses Land nicht. Ebenso wenig wie Brüssel, dass wir gegen halb 10 erreichen. Das einzig gute an Brüssel: Der Essenswagen wird wieder gefüllt und während ich schon durch Frankreich rase, werden Sandwich und Gebäck gereicht:


Schaut doch lecker aus, oder?

War es auch und ich rollte gestärkt auf die schönste Metropole Europas zu. Pünktlich um 11:05 Uhr liefen wir im Gare du Nord ein. Kurz nach der Ankunft dann mal ein schneller Blick auf die Spitze des roten Pfeils, in dem ich die letzten Stunden oder knapp 500 Kilometer verbracht hatte. Im Hintergrund warten zwei Eurostars auf die Abfahrt nach London:


Der nächste Schritt. Natürlich zur Metro. Aber bis ich da war, hatten meine Füße schon den ersten Kilometer absolviert. Und so stand ich, nach dem ich es geschafft hatte, dem Automaten eine Fahrkarte zu entlocken (Scheine kann ich nicht nehmen, deine VISA-Karte will ich nicht nehmen und Münzen hast du nicht *ätsch* - blöder Automat), an der Metro-Station "La Chapelle":

(zugegeben, ich hab schon schönere Fotos gemacht...)

Alsbald auch unterirdisch ging es bis zur Station Blanche. Kaum stecke ich wie Ratatuoille die Nase aus der Kanalisation, stand ich vor dem Moulin Rouge:
(bei Dunkelheit sieht das besser aus)

Jetzt galt es erstmal wieder die Füße in die Hand zu nehmen. Ich wollte meinen traditionellen Weg hinauf auf den Montmarte begehen. Nicht weit entfernt liegt nämlich das Hotel, in dem ich nächtigte, als ich im August 1998 zum ersten Mal in der Stadt war. Das Hotel Terrasse. Recht nett gelegen, am Fuße vom Montmarte und mit einer herrlichen Dachterrasse:


Mich führte der Weg nun weiter rechts hoch. Vorbei an einer der neuen Fahrradverleihstationen. Eine Kreuzung weiter ging es dann bereits steil bergauf:


Hinauf zu einer der Windmühlen von Montmarte:


Von dort waren es nur noch wenige Höhenmeter zu einem Geheimtipp für leckere Crepes in interessanter Umgebung. Zugegeben, der Geheimtipp sieht nicht gerade einladend aus und hebt sich von den übrigen Restaurants eher nach unten ab:


Aber so ist das ja mit Geheimtipps. Man sollte hineingehen! Der gesamte Innenraum ist mit Geldscheinen und manch anderem Mitbringsel aus aller Welt tapeziert und mit etwas Glück ist auch der Pianospieler da, um den Crepes-Genuss zu einem Erlebnis werden zu lassen. Leider war zur Mittagsstunde noch geschlossen. Schade, denn ich hatte mich sehr darauf gefreut. :-(

Aber seis drum. Ich lief also weiter über den belebten Place du Tetre hin zu Sacre Coeur. In die Gegenrichtung war auch jemand unterwegs. Nur hatte ich nicht das Gefühl, dass der wirklich da sein wollte *fg*:


Einen Moment überlegte ich, ob ich helfen soll, ging dann aber doch weiter in Richtung Sacre Coeur. Bevor ich diese außergewöhnliche Kirche richtig zu Gesicht bekam. Sah ich erst mal einen kleinen, unter Bäumen gelegenen Park, der eine traumhafte Aussicht bot:


Wer wäre da nicht geblieben, um sich auszuruhen und ein paar Zeilen zu schreiben. ;-) Ich jedenfalls tat es und brachte direkt mal meine Beine zum einschlafen. *g* Nun denn, eine gute Gelegenheit, um auch hier ein Break zu machen und den zweiten Teil zu eröffnen.

Er folgt in Kürze (so 1 bis 2 Stunden). Bis gleich und schon mal viel Spaß beim Lesen. ;-)
14.2.08 22:05





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